
Was gibt es wichtigeres, als in die junge Generation zu investieren? Mit einem Ja zur Bildungsinitiative bekennt sich der Kanton Bern zu einer guten Volksschule und legt die verfassungsrechtliche Basis zur langfristigen Sicherung einer hohen und flächendeckenden Bildungsqualität.
Der Besuch der Volksschule ist für alle Kinder ein prägender Teil ihrer Entwicklung. Denn eine gute Grundbildung und die soziale Integration sind der Schlüssel, um im Leben Fuss zu fassen und selbstbestimmt seinen Weg zu gehen. Motivierte Kinder, die ihr Potenzial entwickeln können, sind auch für die Gesellschaft und die Volkswirtschaft wichtig. Sie werden später zu beruflichen Fachkräften, übernehmen Verantwortung, sind innovativ und lösungsorientiert.
Es lohnt sich deshalb, auf eine qualitativ gute Volksschule zu setzen, welche die an sie gestellten Erwartungen auch erfüllen kann. Dazu müssen die Lehrkräfte, die Eltern, die Gemeinden und natürlich die Schülerinnen und Schüler Bedingungen vorfinden, die ein gutes Lernklima ermöglichen. Das ist leider nicht selbstverständlich. Es braucht ein stärkeres Engagement und ein klares Bekenntnis zu einer guten Bildungsqualität – genau dafür steht die Bildungsinitiative ein.
Das verlangt die Initiative:
Eine Bildung von flächendeckend hoher Qualität und die dafür nötigen Mittel
Damit bekennt sich der Kanton Bern zu einer guten Volksschule und legt die verfassungsrechtliche Basis für nötige Massnahmen.
Genügend qualifizierte Lehrpersonen und schulische Fachpersonen
Der Lehrpersonenmangel fordert die Schulen im Kanton Bern seit Jahren stark heraus. Damit gute Bildung gelingt, braucht es langfristig genügend ausgebildete Lehr- und Fachpersonen. Sie spielen mit ihrem pädagogischen Wissen für den Lernerfolg eine zentrale Rolle, denn sie begleiten Kinder und Jugendliche auf ihrem Bildungsweg, auch in anspruchsvollen Situationen.
à Konkret sind die Anreize, damit nicht-ausgebildete Lehrpersonen die fehlende Ausbildung nachholen, zu verstärken. Zudem sollten die Anstellungsbedingungen mit jenen der benachbarten Kantone mithalten können.
Die Arbeit der Lehrpersonen soll in erster Linie den Schülerinnen und Schülern zu gute kommen
Damit soll erreicht werden, dass sich Lehrpersonen genügend Zeit nehmen können für die Schülerinnen und Schüler, denn das ist die Hauptvoraussetzung für erfolgreiches Lernen und Begleiten. Heute geht viel Zeit für administrative Aufgaben verloren.
Schulsekretariate sind zu verstärken, um die Lehrpersonen von administrativen Aufgaben zu entlasten. Eine Obergrenze für die maximale Klassengrösse würde helfen, damit die Schülerinnen und Schüler mehr Aufmerksamkeit erhalten.
Helfen auch Sie mit, dass wir im ganze Kanton Bern auf eine gute Schulbildung unserer Kinder und Jugendlichen zählen können!
Ursula Marti, Grossrätin SP, Mitglied Bildungskommission
Mehr Informationen:
https://bildungsinitiative-ja.ch