Die SP Kanton Bern hat mit Überzeugung für ein Ja des Grossen Rats zur Berner Bildungsinitiative gekämpft, denn die Schule ist unter Druck und benötigt dringend Verbesserungen hin zu mehr Bildungsqualität. Nur Lippenbekenntnisse wie von bürgerlicher Seite reichen nicht mehr. Es braucht eine Verankerung in der Bernischen Verfassung und damit eine stabile Grundlage für eine starke Bildung der Zukunft.
Nach dem enttäuschenden Nein der bürgerlichen Ratsmehrheit im Grossen Rat ist für die SP Kanton Bern klar: Sie wird sich an der Seite der Lehrpersonen – deren Verband «Bildung Bern» hat die Initiative lanciert – mit vollem Einsatz für ein Ja zur Berner Bildungsinitiative einsetzen. Grossrätin Sarah Gabi Schönenberger ist überzeugt: «Es ist bildungspolitisch und rechtsstaatlich sinnvoll, die Bildungsqualität ausdrücklich in der Kantonsverfassung zu verankern. Das ist ein wichtiges Commitment und Grundlage für konkrete Investitionen in die Bildung.»
Grossrätin Ursula Marti, Vizepräsidentin der Bildungskommission, ergänzt: «Unsere Kinder wachsen in einer Welt mit vielen Veränderungen und Unsicherheiten auf, sie brauchen Unterstützung durch gut ausgebildete Lehrpersonen, die sich in übersichtlichen Klassengrössen Zeit für die Kinder und Jugendlichen nehmen und die Chancengerechtigkeit fördern können».
Die SP Kanton Bern ist überzeugt, dass dem Berner Stimmvolk eine hohe Bildungsqualität wichtig ist. Sie wird sich in der kommenden Volksabstimmung deshalb mit aller Kraft für ein Ja einsetzen. Denn die Stärkung der Bildung ist eine der wichtigsten Investitionen für einen attraktiven und erfolgreichen Kanton. Zudem wirkt eine gute Bildung dem Fachkräftemangel entgegen.
«Die Verankerung in der Verfassung würde eine Bildung von flächendeckend hoher Qualität sicherstellen und die dafür notwendigen Mittel garantieren», sagt Manuela Kocher Hirt, SP-Kantonalpräsidentin und Grossrätin. Dafür braucht es ein kräftiger Zuwachs an bildungsnahen Vertreter:innen im Kantonalen Parlament. Stefan Jordi, Fraktionspräsident der SP Kanton Bern bekräftigt: «Es zeigt sich einmal mehr, wer sich im Grossen Rat für eine gute Schule einsetzt. Ich hoffe, dass dies die Stimmberechtigten beim Ausfüllen der Wahlzettel bei den Grossrats- und Regierungsratswahlen am 29. März berücksichtigen».
Auskunft
Sarah Gabi Schönenberger, 077 407 01 47
Ursula Marti, 079 645 61 19