Das Nein kommt den Kanton teuer zu stehen

Die SP Kanton Bern nimmt das Nein der Berner Stimmbevölkerung mit grossem Bedauern zur Kenntnis. Damit ist das Projekt vorerst blockiert und es braucht jetzt rasch einen neuen Anlauf; denn der Sanierungsbedarf ist unbestritten und dringlich.

Das Kunstmuseum Bern bleibt auch mit einem NEIN stark sanierungsbedürftig. Ohne Investitionen wird es an Bedeutung verlieren und es droht sogar die Schliessung des notgesicherten Erweiterungsbaus im Jahr 2030. Ohne rasches Handeln drohen steigende Unterhaltskosten und Einschränkungen des Betriebs. Und das Museum ist weiterhin nicht barrierefrei zugänglich.

Das Museum ist ein Stück Berner Identität

Für die Finanzierung der Sanierung muss rasch eine Lösung gefunden werden. Nur so können wir unsere kulturelle Verantwortung wahrnehmen und ein grosses kulturelles Erbe, welches stark mit dem Namen Albert Anker verbunden ist, sichern. Das Kunstmuseum braucht dringend moderne Räume für Kunst, Begegnungen und Vermittlung. Grossrätin Katharina Ali-Oesch hält fest: «Kultur ist für das Wohlergehen der Bevölkerung unverzichtbar, sie verbindet Stadt und Land».

Für die Erneuerung des Kunstmuseums wollten sich private Spenderinnen und Spender mit 50 Mio. Franken, also über einem Drittel der Gesamtkosten, engagieren. Dieses aussergewöhnliche Engagement zeigt, wie wichtig das Projekt für Bern ist. Grossrätin und Parteipräsidentin Manuela Kocher Hirt betont: «ein modernes und barrierefreies Museum ist ein Gewinn für Kultur, Wirtschaft und die Menschen». Deshalb sind nun alle gefordert, Verantwortung zu übernehmen, damit das Kunstmuseum ein kulturelle Leuchtturm bleibt.

Weitere Auskünfte

Manuela Kocher Hirt, Grossrätin und Präsidentin SP Kanton Bern, 079 373 21 51

Katharina Ali-Oesch, Grossrätin, 079 355 47 86

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